Adultismus bezieht sich auf eine Form der Diskriminierung oder Vorurteilsbehandlung, die auf dem Alter basiert, wobei Erwachsene bevorzugt werden und Kinder oder Jugendliche benachteiligt werden. Diese Form der Vorurteilsbehandlung kann sich in verschiedenen Bereichen des Lebens manifestieren, einschließlich Bildung, Familie, Rechtssystem, Medien und Politik.
Typische Merkmale des Adultismus sind die Vorstellung, dass Erwachsene automatisch überlegen sind und das Recht haben, über Kinder oder Jugendliche zu bestimmen, ohne ihre Meinungen oder Bedürfnisse angemessen zu berücksichtigen. Adultismus kann dazu führen, dass junge Menschen als weniger kompetent, weniger glaubwürdig oder weniger in der Lage angesehen werden, wichtige Entscheidungen über ihr eigenes Leben zu treffen.
Die Auseinandersetzung mit Adultismus beinhaltet oft die Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben sowie die Anerkennung ihrer Rechte, Fähigkeiten und Bedürfnisse. Dies kann durch die Schaffung inklusiverer Strukturen und Prozesse geschehen, die darauf abzielen, die Stimmen und Erfahrungen von jungen Menschen zu stärken und zu respektieren.