Glossar

Lexikon / Glossar: AIDS

AIDS steht für “Acquired Immune Deficiency Syndrome”, auf Deutsch: erworbenes Immunschwächesyndrom. Es handelt sich um das Endstadium einer HIV-Infektion (humane Immundefizienzvirus), bei der das Immunsystem stark geschwächt ist und der Körper anfälliger für Infektionen und bestimmte Krebserkrankungen wird.

AIDS wird durch das humane Immundefizienzvirus (HIV) verursacht, das das Immunsystem des Körpers angreift und beeinträchtigt. Unbehandelt kann eine HIV-Infektion zu AIDS führen, jedoch nicht alle Menschen mit HIV entwickeln AIDS. Die Diagnose von AIDS wird gestellt, wenn eine Person mit HIV bestimmte klinische Symptome und eine schwere Schädigung des Immunsystems aufweist.

Die Behandlung von HIV/AIDS hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, insbesondere durch die Entwicklung antiretroviraler Therapien (ART), die die Vermehrung des Virus im Körper unterdrücken und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen können. Trotzdem bleibt AIDS eine schwerwiegende Erkrankung, die unbehandelt zu schweren gesundheitlichen Komplikationen und zum Tod führen kann.

Die Prävention von HIV/AIDS umfasst Maßnahmen wie den Gebrauch von Kondomen beim Geschlechtsverkehr, den Einsatz sauberer Spritzen und Nadeln bei intravenösem Drogenkonsum, die Vermeidung von Blutkontakt und die frühzeitige Diagnose und Behandlung von HIV-Infektionen. Zudem ist es wichtig, Aufklärung und Sensibilisierung über HIV/AIDS zu fördern sowie Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV/AIDS zu bekämpfen.


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