Biologismus bezieht sich auf die Überzeugung oder Ideologie, dass biologische Merkmale, insbesondere Geschlecht und Sexualität, das Verhalten, die Eigenschaften und die soziale Rolle einer Person determinieren. Diese Sichtweise neigt dazu, biologische Unterschiede als fest und unausweichlich anzusehen und ignoriert oft die Vielfalt und Komplexität menschlicher Erfahrungen sowie die Rolle von sozialen, kulturellen und Umweltfaktoren bei der Formung von Identität und Verhalten. Biologismus kann zu Stereotypen, Diskriminierung und Ausschluss führen, insbesondere gegenüber Personen, die nicht in das traditionelle binäre Geschlechts- und Sexualitätsparadigma passen.