Glossar

Lexikon / Glossar: Queerfeindlichkeit

Queerfeindlichkeit bezieht sich auf Vorurteile, Diskriminierung und feindselige Haltungen gegenüber Personen, die als queer wahrgenommen werden oder sich selbst als queer identifizieren. Dies kann sich in verschiedenen Formen äußern, darunter verbale Angriffe, körperliche Gewalt, Mobbing, Diskriminierung am Arbeitsplatz, in Bildungseinrichtungen oder anderen sozialen Kontexten sowie in strukturellen Ungleichheiten und fehlender gesetzlicher Anerkennung.

Queerfeindlichkeit basiert oft auf Vorurteilen und Stereotypen über nicht-heterosexuelle und nicht-cisgeschlechtliche Menschen. Sie kann aus einer tief verwurzelten Ablehnung von Vielfalt und Anderssein resultieren und sich in Form von Homophobie, Transphobie, Biphobie und anderen Formen der Diskriminierung manifestieren.

Die Auswirkungen von Queerfeindlichkeit können schwerwiegend sein und sich auf das psychische Wohlbefinden, die körperliche Sicherheit, den Zugang zu Ressourcen und Chancen sowie das allgemeine Wohlbefinden von LGBTQIA+ Personen auswirken. Daher ist es wichtig, aktiv gegen Queerfeindlichkeit vorzugehen, indem man für Inklusion, Gleichberechtigung und Respekt eintritt und sich für eine gerechtere und unterstützende Gesellschaft einsetzt.


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