Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein rechtliches Instrument, das darauf abzielt, die Selbstbestimmung von transgeschlechtlichen Personen zu stärken und den Prozess der rechtlichen Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität zu vereinfachen. In einigen Ländern oder Bundesstaaten wird es auch als Gesetz zur Geschlechtsidentität oder Gesetz zur Personenstandsänderung bezeichnet.
Das Gesetz ermöglicht transgeschlechtlichen Personen in der Regel, ihre rechtliche Geschlechtsidentität unabhängig von ihrer körperlichen Anatomie oder medizinischen Behandlung zu bestimmen. Es kann verschiedene Aspekte der Geschlechtsidentität abdecken, wie zum Beispiel den Vornamen, den Geschlechtseintrag in offiziellen Dokumenten wie Geburtsurkunden, Personalausweisen oder Führerscheinen, sowie andere damit verbundene rechtliche Angelegenheiten.
Das Ziel des Selbstbestimmungsgesetzes ist es, transgeschlechtlichen Personen die Möglichkeit zu geben, authentisch und ohne Diskriminierung in der Gesellschaft zu leben, indem es ihnen die rechtliche Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität erleichtert. Dies kann dazu beitragen, die Hindernisse und Hürden zu verringern, mit denen transgeschlechtliche Personen oft konfrontiert sind, und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern.