Der Stonewall-Aufstand war eine Serie von Demonstrationen und gewalttätigen Zusammenstößen, die im Juni 1969 in der Stonewall Inn, einer Bar im New Yorker Stadtteil Greenwich Village, stattfanden. Die Stonewall-Unruhen gelten als Wendepunkt in der Geschichte der LGBTQIA+ Rechte und markieren den Beginn der modernen LGBTQIA+ Bürgerrechtsbewegung.
Die Unruhen begannen in der Nacht vom 28. auf den 29. Juni 1969, als Polizeibeamte eine Razzia in der Stonewall Inn durchführten, die zu dieser Zeit als Treffpunkt für die LGBTQIA+ Gemeinschaft diente. Die Barbesucher:innen wehrten sich gegen die willkürlichen Verhaftungen und die gewaltsamen Übergriffe der Polizei. Die Unruhen dauerten mehrere Tage an und lösten landesweit Proteste und eine verstärkte politische Mobilisierung der LGBTQIA+ Gemeinschaft aus.
Die Stonewall-Unruhen gelten als Geburtsstunde der modernen LGBTQIA+ Bürgerrechtsbewegung und haben dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Diskriminierung und Unterdrückung von queeren Menschen zu schärfen. Sie führten zu einer verstärkten Organisierung und politischen Aktivität innerhalb der LGBTQIA+ Community und legten den Grundstein für den Kampf um Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Akzeptanz.